Der Künstler über sein Werk „Pilgerwege“:
„Die Motive meiner Aquarelle knüpfen an ein Thema an,
das mich schon vor dreißig Jahren beschäftigte:
Traumvisionen, die an den alten tibetischen Mythos von „Shamballa“, dem verborgenen Königreich in Zentralasien, oder auch an die Endzeitvision des sog. „Himmlischen Jerusalems“ aus der biblischen Offenbarung des Evangelisten Johannes erinnerten.

Eine Auswahl der Bilder, die Ihnen die Thematik vermitteln möchte, finden Sie hier (Link zur Galerie).
Shambala, das als spirituelles Königreich beschrieben wird, soll irgendwo zwischen dem Himalaya in Tibet und der Wüste Gobi liegen und heißt übersetzt „Ort von Licht der Liebe“, der passende Name für das Ziel meiner Suche.
Das Finale im Kapitel 21 der Offenbarung des Johannes erzählt von der Erfüllung der Sehnsucht der gesamten Schöpfung nach Erlösung, die in der Wiederkunft Christi nach trübseligen Jahren ihren Ausdruck findet.
Meine Motive, die man als Bühnenbilder meiner Lebenspilgerreise deuten kann, hatten tatsächlich etwas zu tun mit einer Pilgerreise, die ich mit meiner Frau vor vielen Jahren in Nepal unternommen habe: der Weg von Kathmandu nach Muktinath!

Diese Pilgerreise ist ein Teil einer sehr langen Wanderung, die die heiligen Männer des Hinduismus, die sog. Saddhus, einmal in ihrem Leben unternommen haben sollten.
Eine lange Wanderung, die im tiefen Süden von Indien beginnt und am Mount Kailash, dem Heiligen Berg in Tibet endet.
Unsere Wegstrecke führte durch das sog. tiefste Tal der Welt, durch das Kalikandaki Tal, ein steiniger Weg, den wir zu Fuß und gelegentlich auf dem Pferd zurücklegten.
Beim Malen kommen mir diese Erinnerungen immer wieder in den Sinn und finden als malerische Elemente ihren Ausdruck in meinen Bildern.
Die Bibel und auch andere Glaubensrichtungen sprechen von der für uns unsichtbaren Welt.
Sie existiert: in Träumen, in Deja Vus und anderen übersinnlichen Erfahrungen, wie mein Besuch
der Kathedrale von Chartres am 21. Juni 1988.
Danach explodierte mein künstlerisches Schaffen förmlich, der „Chartreszyklus“ entsteht in Wort, Aquarell und sphärischer Musik zu der vielseitigen Thematik dieser Kathedrale.
Welches Geheimnis der Gotik zog mich so in seinen Bann?
Es existieren einige Mysterien, wie ich in einschlägiger Literatur nachlesen konnte.
Meine Aquarelle zeigen es, in meiner CD Produktion wird es hör- und spürbar:
Chartres hat etwas Energetisches, was ich am 21. Juni durch das Ablaufen des Labyrinths im Zentrum der Kathedrale leibhaftig spüren konnte.



In den Jahren 1993 bis 1998 konnte ich viermal den Himalaya bereisen:
dreimal Nepal und einmal Tibet.
Diese Reisen beeinflussten meine Malerei maßgeblich:
ich empfand sie wie eine Zeitreise in die Vergangenheit, geprägt von zwei spirituell unterschiedlichen Religionen: dem Hinduismus und dem Buddhismus.
Der Ausstellungszyklus „Stadt in den Wolken“ entstand, Grundlage der nächsten CD-Produktion.



Das spirituelle Thema ist grundsätzlich von der Szene aus der Offenbarung, Kapitel 21 geprägt:
„Und er führte mich im Geiste hinweg auf einen großen hohen Berg und zeigte mir die Heilige Stadt Jerusalem hinabkommend aus dem Himmel und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein heller Jaspisstein…“
Wir haben meiner Meinung nach eine geistige Heimat, zu der wir zurückkehren,
sind nur Gast auf Erden, unser Leben ist eine Reise….
die gesamte Schöpfung sehnt sich nach Erlösung:
das sind die Aspekte, die mich zu meinen heutigen Bildern inspirieren!
Der Wechsel zwischen den Dimensionen gelingt durch sog. Sternentore, wie sie zahlreich auf unserer Erde nachgewiesen wurden, eines der großen Geheimnisse unserer Geschichte.
Waren wir einst in der Lage, durch das Universum zu reisen, so wie in unseren Träumen?“



Wer sich mit mir auf eine künstlerische Reise begeben will, nehme gerne Kontakt mit mir auf.
Die Aquarellmalerei benötigt nur ein kleines Handwerkzeug:
einen Block, den Aquarellmalkasten, Pinsel und ein Wasserglas.
Für die Teilnahme an meinen Individualkursen brauchen Sie keine Vorkenntnisse:
auf dem Weg des Malens werden Sie nicht alleine gelassen!
Auf Ihrer ganz persönlichen Entdeckungsreise entstehen unter fachkundiger Anleitung
kostbare malerische Unikate.
Eine Landschaft, Blumen oder mein „Traumschloss“ kann eine Inspirationsquelle sein:
alles entsteht aus dem „Nichts“, Farben verfließen und formen sich ihren eigenen Weg.
Dies braucht einen erfahrenen Wegbegleiter, Ihren Kursbegleiter.
In meinen Individualkursen streifen wir den Farbkreis, wir werden bei Experimenten mit den Originalfarben einige farbliche Überraschungen erleben, erlernen mit Leichtigkeit die
„Kunst des Loslassens“ und starten zur Reise in die eigene Kreativität.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme
Ihr Michael Hensel

